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Lexikon: Fundamentalanalyse

Durch die Fundamentalanalyse versucht man, anhand von fundamentalen Daten (also z.B. betriebswirtschaftlicher Natur) den weiteren Verlauf von Wertpapieren einzuschätzen.

Zum einen wird der Markt und die Strategie des Unternehmens eingeschätzt und bewertet.

Vor allem werden bei der Fundamentalanalyse Kennzahlen errechnet, die die aktuelle Bewertung von Unternehemen ermöglichen.

So gibt es z.B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Hierbei wird zunächst der Gewinn eines Unternehmens pro Aktie ermittelt und dann ins Verhältnis zum aktuellen Kurs gesetzt. Entfällt auf eine Aktie z.B. 5 Euro Gewinn und der Kurs ist im Moment 100 Euro, so ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 20 (also 100/5). Je nach Branche und Marktchancen gilt ein KGV von 20 als eher teuer oder günstig.

Nicht mit dem KGV zu verwechseln ist die Dividendenrendite. Da Unternehmen (wenn überhaupt) nur einen Teil des Gewinns an die Aktionäre ausschütten, ist die Dividendenrendite oft nicht besonders hoch. Angenommen, ein Unternehmen schüttet bei einem Aktienkurs von 100 Euro pro Aktie 2 Euro Dividende aus, so liegt die Dividendenrendite bei 2 Prozent. Etwaige Kursgewinne sind dabei jedoch nicht eingerechnet.

Mit der Fundamentalanalyse kann man also herausfinden, ob ein Unternehmen zu derzeitigen Kurs über- oder unterbewertet ist.

Im Gegensatz zur Fundamentalanalyse steht die Chartanalyse (bzw. technische Analyse).

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