Lexikon: Investmentfonds
Einfach ausgedrückt: Viele Anleger zahlen in einen Topf ein. Von dem gesammelten Geld kaufen Profis Wertpapiere.
Dies hat vor allem für Kleinanleger Vorteile:
- Oft steht für einen Anleger nicht genug Geld zur Verfügung, um mehrere verschiedene Wertpapiere zu kaufen. Dies wäre jedoch gerade am Aktienmarkt zu empfehlen, damit das Risiko auf verschiedene Aktien verteilt wird. Investmentfonds bekommen von vielen Anlegern Geld und haben somit die Mittel, in verschiedene Wertpapiere zu investieren.
- Viele Kleinanleger haben weder das Know-How noch die Zeit, professionelle Anlageentscheidungen zu treffen. Bei Investmentfonds kümmern sich Profis darum.
Meistens bezahlt man beim Kauf einen Ausgabeaufschlag (z.B. fünf Prozent), d.h. man bezahlt mehr, als man bekommt. Diesen Aufschlag muss der Fonds also erst einmal wieder aufholen, bevor man Gewinn macht. Außerdem behält das Fonds-Management jährlich bis zu zwei Prozent als Verwaltungsgebühr ein.
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